Angebote für Fachpersonen


Christoph Treubel: Psychische Folgen der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendliche – Handlungsoptionen für Fachkräfte aus Jugend(sozial)arbeit und Jugendhilfe

Die Corona-Pandemie und die hierauf folgenden Maßnahmen zur Eindämmung von Infektio-nen haben die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen maßgeblich verändert. In der Folge zeigten viele junge Menschen psychische und psychosomatische Auffälligkeiten, die Anfragen für ambulante Psychotherapie nahmen deutlich zu. Um Gesundheit zu erhalten und zu fördern, wird es in der Bewältigung der Pandemiefolgen auch auf Hilfsangebote ankommen, die Professionelle aus pädagogischen Feldern Kindern und Jugendlichen unterbreiten. Ziel der Fortbildung ist, die Handlungsoptionen von Professionellen zu erweitern.

Rahmendaten:

  • Termin: 30.09.2021
  • Zeitraum: 9.00 – ca. 12.00 Uhr
  • Setting: Onlinefortbildung via BigBlueButton
  • Zielgruppe: Professionelle aus Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Jugendhilfe
  • Anmeldung bis 24.09.2021 unter bildung@remove-this.psychotherapie-treubel.de

Flyer zum Download: Link


Angebote der Staatlichen Schulberatung

Kollegiale Fallberatung - Supervision - Coaching - Fortbildung

Um Lehrerinnen und Lehrer bei der professionellen Bewältigung typischer Herausforderungen des beruflichen Alltags zu unterstützen, hält die Staatliche Schulberatung im Bereich Lehrergesundheit ein großes Spektrum an Angeboten bereit. Die Teilnahme an

  • kollegialen Fallberatungsgruppen für Lehrkräfte,
  • Supervision für Lehrkräfte und schulische Führungskräfte,
  • Coaching für Schulleiterinnen und Schulleiter,
  • vielfältigen Fortbildungsangeboten sowie
  • individueller Beratung

ist immer freiwillig und kostenlos und unterliegt zudem der Verschwiegenheit aller Beteiligten.

Link zur Homepage: www.km.bayern.de/schulberatung/lehrergesundheit

Flyer zum Download: pdf-Datei


Selbsthilfegruppe für Angehörige von an Covid 19 Verstorbenen

Bundesweite Online-SHG für Angehörige von an Covid 19 Verstorbenen

Hinter der Zahl der Verstorbenen, die täglich veröffentlicht wird, stehen Familien, Partner*innen, Geschwister. Wie können innere Bilder von Beatmungsgeräten und -geräuschen, der Anblick der erkrankten Angehörigen, verarbeitet werden? Nicht angemessen Abschied nehmen zu können, schmerzt ebenso wie das Unverständnis, das einem vielfach begegnet, nämlich, dass einem nicht geglaubt wird, der Angehörige sei an Covid gestorben.

Über diese und ähnliche Themen tauschen sich die Teilnehmerinnen in offener Atmosphäre aus. Wenn Sie jemanden an Covid verloren haben und interessiert sind, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, melden Sie sich gerne unter: selbsthilfegruppe-angehoerige@remove-this.web.de


Im Gleichgewicht

Kontaktgruppe für Eltern und Angehörige von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit problematischem Essverhalten

Angehörige von betroffenen Personen mit problematischem Essverhalten sind oft verunsichert und fühlen sich hilflos. In unserem Gesprächskreis erhalten Sie Informationen, Unterstützung und können sich mit anderen Eltern bzw. Angehörigen austauschen. Die Kontaktgruppe ist ein kostenfreies Angebot der Suchtberatung des SkF Bamberg, in Kooperation mit dem Fachbereich Gesundheitswesen am Landratsamt Bamberg, der OASE des SkF und dem Netzwerk Essstörungen.

Link zur Homepage: www.skf-bamberg.de/de/einrichtungen/hilfe-besonderen-lebenslagen/suchtberatung/

Link zum Flyer: pdf-Datei


Gut Drauf

bewegen, essen, entspannen

GUT DRAUF ist eine Aktion zur Förderung eines gesunden Lebensstils von Mädchen und Jungen im Alter von 5 bis 18 Jahren.

Die Aktion richtet sich an Einrichtungen und Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Handlungsfeldern pädagogisch zusammenarbeiten. Ziel ist, gesundheitsgerechte Angebote und Strukturen in Lebenswelten von Heranwachsenden nachhaltig zu verankern.

Ein gesünderes Aufwachsen soll durch Angebote zur gesunden Ernährung, ausreichenden Bewegung und Stressregulation gefördert werden.

GUT DRAUF wird von dem gemeinnützigen Verein transfer allein verantwortlich umgesetzt. Entwickelt wurde die Aktion von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Link: https://www.gutdrauf.net


com.can - Kompetenzzentrum Kinderschutz in der Medizin Baden-Württemberg

Gerade im Bereich der Heilberufe besteht Bedarf nach der Schaffung allgemeiner Standards in der Diagnostik, nach Leitlinien zum Vorgehen bei Kindesmisshandlungen und sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Gemäß diesen Vorgaben wurde das Kompetenzzentrum Kinderschutz in der Medizin Baden-Württemberg auf Empfehlung der Medizinstrukturkommission und mit Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hin gegründet und durch die Einrichtung von zwei Juniorprofessoren im Kinderschutz verstetigt.

Link: https://www.comcan.de


Medizinische Kinderschutzhotline - 0800 / 19 210 00

Die „Medizinische Kinderschutzhotline“ ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördertes, bundesweites, kostenfreies und 24 Stunden erreichbares telefonisches Beratungsangebot für Angehörige der Heilberufe, Kinder- und Jugendhilfe und Familiengerichte bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Kindesmissbrauch. Die Projektleitung hat Prof. Jörg M. Fegert von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie Ulm.

Link: https://www.kinderschutzhotline.de/


[ KIDinare ] – „Kinder aus suchtbelasteten Lebensgemeinschaften – Erkennen – Stärken – Handeln!

Kinder, die in suchtbelasteten Familien aufwachsen, bleiben viel zu lange unerkannt bzw. wissen die Bezugspersonen häufig nicht, wie sie das Thema ansprechen oder welche Unterstützung sie konkret geben können. Die Corona Pandemie hat die Problematik dieser Kinder aufgrund beengter Wohnverhältnisse, finanzieller Sorgen und fehlender Schul- und Freizeitaktivitäten noch verstärkt. Ein Erkennen möglicher Problemlagen wird noch mal schwieriger, gleichzeitig ist der Bedarf deutlich gestiegen. Mit den vorgestellten online-Seminaren vermittelt das [ KIDinare ] – Team der Drogenhilfe Köln konkrete und praxisnahe Antworten auf den Fragenkomplex: „Wie erkenne ich eigentlich genau, dass Kinder zuhause mit den Suchtproblemen Ihrer Eltern kämpfen und evtl. sogar in ihrer Entwicklung gefährdet sind? Was muss ich tun und darf ich das überhaupt?“

Link: https://www.kidinare.de


Kostenfreie Online-Kurse für Fach- und Führungskräfte aus den Heilberufen zur Umsetzung von Schutzkonzepten in Kliniken

Medizinische Institutionen, in denen Kinder und Jugendliche behandelt werden, sind immer wieder mit (Verdachts-)Fällen sexueller Gewalt konfrontiert. Konstellationen hierbei sind:

  • Sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen,die sich in der Klinik aufhalten
  • Sexueller Missbrauch von Kindern/ Jugendlichen, die in der Klinik behandelt werden, durch eine Person, die nicht an der Klinik tätig ist (z.B. innerfamiliärer Missbrauch, externer Fremdtäter)
  • Sexueller Missbrauch durch eine an der Klinik tätige Person

Kliniken stehen in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass sie einen Schutz- und Kompetenzort für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen darstellen. Das bedeutet zum einen, dass institutionelle Strukturen und Abläufe so gestaltet sind, dass Grenzüberschreitungen erkannt, benannt und Maßnahmen ergriffen werden, diese zu stoppen bzw. präventiv zu verhindern („kein Tatort werden“) sowie zum anderen, Kindern und Jugendlichen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, in der Institution Unterstützung und Hilfe anzubieten. Dies kann durch die Entwicklung eines Schutzkonzeptes erreicht werden.

Um allen Mitarbeitenden in den Kliniken, die Mitglied in einem Mitgliedsverband der DKG sind, eine Fortbildungsmöglichkeit zur Entwicklung von Schutzkonzepten zu geben, hat die DKG eine
Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/
Psychotherapie Ulm geschlossen. An der Klinik wurden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojektes ECQAT (https://.ecqat.
elearning-kinderschutz.de) zwei Online-Kurse erstellt und evaluiert, die dafür die notwendige Qualifizierung bieten.

Online-Kurs „Schutzkonzepte in Organisationen – Schutzprozesse partizipativ und achtsam gestalten“
Link: https://schutzkonzepte.elearning-kinderschutz.de

Online-Kurs „Kinderschutz in Institutionen – ein Online-Kurs für Führungskräfte“
Link: https://leitung.elearning-kinderschutz.de


Christoph Treubel: Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während der Covid 19 Pandemie

In seinem Vortrag beschreibt Herr Christoph Treubel, Kinder und Jugendlichenpsychotherapeut aus Bamberg, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Belastungsfaktoren für die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen in Zeiten der Pandemie. Zudem zeigt er mögliche Ansatzpunkte auf, diesen Belastungen zu begegenen und die langfristigen Folgen zu begrenzen.

Link zur pdf-Datei mit den Vortragsfolien


Fortbildung, Beratung, Supervision von Professionellen und Angebotsträger:innen im Rahmen "Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen nach Covid-19"

Pädagog:innen müssen auf Grund Covid-19 Folgen in den nächsten Jahren vermehrt mit psychischen und psychosomatischen Auffälligkeiten umgehen und junge Menschen kompetent beraten und begleiten. Im Rahmen des Unterstützungsangebotes werden fachliche Grundlagen der klinischen Kinder-/Jugendpsychologie und -psychotherapie vermittelt, die zu einer Erweiterung der Handlungskompetenz führen. Sicherung erfolgt bedarfsweise durch kollegiale Beratung und Supervision.

Ein Angebot von Christoph Treubel, Psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche.

Link zum externen Angebot